Okonjima & Etosha National Park

Erwartetes & Unerwartetes

Es begann mit einem Paukenschlag. Im privaten Okonjima-Park erhielten wir ein Zimmer-Upgrade mit riesiger Glasfront in die Wildnis. Termitenhügel, Giraffen und Gazellen waren unsere Aussicht. Kaum angekommen die erste Safari-Fahrt. Und dann gleich das: Eine Gepardin, die sich an ihrer soeben erlegten Beute labt. Ein selten gesehenes Spektakel. Wir nur 10 Meter daneben. Als wäre das nicht bereits genug, spüren wir am nächsten Morgen im selben Park gleich drei prachtvolle Leoparden auf.

Wir wähnen uns im Safari-Himmel. Den nun folgenden, weltbekannten Etosha-Park malen wir uns in den buntesten Farben aus. Was folgt, ist in gewisser Weise das pure Gegenteil: Eine riesige Einöde, keine Löwen, keine Flamingos, keine Leoparden. Nur einige Elefanten und Giraffen – und unzählbar viele Zebras. Auch die sind schön. Und trotzdem macht man am Ende doch vor allem Safari, um die «Big Five» und insbesondere die Raubkatzen zu sehen.

So ziehen wir «unverrichteter» Dinge weiter und fast scheint es uns ein Bild fürs Leben zu sein. An unerwarteten Orten und zu unvermuteten Zeiten erleben wir Unglaubliches. Nur, um dann an erwarteten Orten und in herbeigesehnten Zeiten durch die «Wüste» zu gehen. Und wie im echten Leben gibt es auch auf unserer Safari-Rundreise immer wieder eine neue Chance.